Gefahren durch elektrostatische Aufladung

Die Elektrostatik befasst sich mit ruhenden elektrischen Ladungen und der Ladungsverteilung. Durch Vorbeistreifen trockener Luft und durch Reibung werden bei bestimmten Materialien Elektronen getrennt und mitgerissen. Das Material lädt sich elektrostatisch auf. Je mehr elektrische Ladungen voneinander getrennt werden desto größer ist die elektrische Spannung (Unterschied des Potentials).

Bei Berührung eines geerdeten Körpers wird das Potential wieder ausgeglichen. Die Elektronen gelangen wieder an Ihren Platz zurück. Kurzzeitig fließt ein elektrischer Strom. Elektronische Bauteile können durch die Entladung beschädigt werden. Dabei können Funken entstehen, die sogar explosive Stoffe entzünden. Ab etwa 3 kV elektrostatischer Aufladung ist der Stromschlag für den Menschen deutlich spürbar.

Vermeidung elektrostatischer Aufladung

Das Trennen der Ladungen lässt sich nicht verhindern. Man kann aber versuchen, die Anzahl der sich ansammelnden Ladungen gering zu halten. Trockene und staubige Luft führt zu einer hohen Aufladung. Eine geeignete Klimatisierung sollte auch für Luftfeuchte sorgen. Elektrisch leitfähige Materialien ermöglichen die Bewegung der Elektronen, Ladungen verteilen sich und werden nicht angesammelt. Durch Erdung elektrisch leitfähiger Systeme werden die Ladungsträger gleichmäßig abgeleitet. Der Potentialunterschied bleibt gering. Diese Materialien verhalten sich antistatisch. Je kleiner der ohmsche Widerstand, desto beweglicher die Ladungsträger, desto geringer die elektrostatische Aufladung.

Anforderungen an den Doppelboden

Der Doppelboden soll elektrostatische Aufladungen sicher ableiten und gegen Stromschläge isolieren. Der Doppelboden soll ableitfähig, antistatisch und isolierend sein. Der ohmsche Widerstand soll also größer gleich  5 x 10 hoch 4 Ohm und kleiner gleich 10 hoch 9 Ohm sein. Die Aufladespannung im Begehtest darf nicht größer als 2 kV werden.

Doppelbodenplatten und Unterkonstruktion bilden einen elektrisch leitfähigen Verbund. Bei Verwendung der Komponenten leitfähiger Oberbelag, leitfähige Verklebung, leitfähiges Kantenband, leitfähige Plattenauflage und metallische Unterkonstruktion ist die sichere Ableitung elektrostatischer Aufladung in die Unterkonstruktion gewährleistet.
Bei der Pflege und Reinigung vom Doppelboden ist darauf zu achten, dass die elektrischen Eigenschaften nicht verändert werden.

Doppelboden Pflege und Reinigung

Ein nicht gepflegter Doppelboden muss schneller ausgetauscht werden, weil die Leistungsstärke leidet. Eine gute Doppelboden Reinigung verlängert die Lebensdauer des und ist ein wichtiger Beitrag zur Werterhaltung. Für ein optisch ansprechendes Erscheinungsbild ist die regelmäßige Reinigung unbedingt erforderlich und ist nicht nur eine Frage der Hygiene.

Es dürfen nur so viele Platten abgehoben werden, wie unbedingt notwendig. Es sollten keine Platten im Quadrat entnommen werden, da sonst die Stützen frei stehen. Lockere Stützen müssten erneuert werden. In einer Linie sollten nicht mehr als fünf Platten entnommen werden.
 
Bei der Reinigung vom Doppelboden ist grundsätzlich ein Durchnässen der Bodenfläche zu vermeiden. Im Rechenzentrum ist Wasser absolut tabu. Das Aussehen und die Funktion des Doppelbodens sind von der richtigen Pflege und Reinigung abhängig. Man unterscheidet zwischen der Erstreinigung / Bauschlussreinigung und der laufenden Reinigung / Unterhaltsreinigung. Dazu zählen auch die Grundreinigung und die Zwischenreinigung. Die Fleckenbehandlung gehört ebenfalls zu diesem Bereich. Die belagsspezifischen Hinweise des Belagherstellers sind zu beachten.

Bei der Reinigung dürfen die elektrostatischen Eigenschaften, die Klebeverbindung oder die Rückenbeschichtung nicht beeinträchtigt werden. Bodenplatten mit Löchern oder Ausschnitten bzw. Lüftungsplatten sind besonders sorgfältig zu behandeln. Bei der Reinigung vom Doppelboden wird der Schmutz mit speziellen antistatischen Staubsaugern und mit Wischgeräten nebelfeucht aufgenommen.
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